Wenn die Möwen lauter kreischen als die Wanderschuhe quietschen, dann ist es wieder so weit: Schritt für Schritt hat die Hansestadt unsicher gemacht! Während der Rest der Welt noch im Winterschlaf steckte, haben sich hunderte Wander-Verrückte auf den Weg gemacht, um die 55 (oder 30) Kilometer an der Küste zu bezwingen. Und eins vorweg: Der Wind war der härteste Trainer!
Startschuss am Stadthafen: Zwischen Backstein und Vorfreude
Morgens am Stadthafen war die Luft klirrend kalt, aber die Stimmung? Absolut heiß! Mit einem heißen Kaffee in der Hand und dem Blick auf die Warnow ging es los. „Die erste Brise im Gesicht und man weiß, warum man hier ist“, postete ein Teilnehmer in seiner Insta-Story. Wer hier nicht direkt die Mütze tief ins Gesicht gezogen hat, wurde vom Küstenwind schnell eines Besseren belehrt.
Strandhafer, Sand und Schweißperlen
Die Route war ein echtes Best-of der Region und hat uns alles abverlangt:
- Hafen-Romantik: Vorbei an den alten Speichern und den Kränen – Rostock von seiner rustikalen Seite.
- Das Meeresrauschen: Wenn der Weg auf die Küste trifft und man den Sand unter den Sohlen spürt (auch wenn er in den Wanderschuhen eher nervt), vergisst man kurz die brennenden Waden. Der Blick auf die aufgewühlte Ostsee war pure Belohnung!
- Der Küstenwald: Windgeschützt durch das Grün, bevor es wieder raus auf die offene Fläche ging. Die Abwechslung war der Wahnsinn, aber der Untergrund zwischen Waldwegen und Strandpassagen hat die Knöchel ordentlich gefordert.
Warme Suppe und kalte Ohren
An den VPs (Verpflegungsstationen) hat das Team von Nils wieder gezaubert. In den sozialen Medien wurden vor allem die warmen Speisen gefeiert – ein kurzer Moment der Geborgenheit, bevor man sich wieder gegen den Wind stemmen musste. Die Gemeinschaft an den Stationen ist einfach das Herzstück: Ein kurzes Nicken, ein „Du schaffst das!“ vom Nebenmann, und schon liefen die Beine wie von selbst weiter.
Das Ziel im Blick: „Sturm-Finisher“
Nach etlichen Stunden, teils gegen den Wind ankämpfend, war das Ziel erreicht. Die Gesichter? Salzverkrustet vom Wind, die Wangen apfelrot, aber das Grinsen breiter als die Warnow. Wer Rostock am 28. Februar gefinisht hat, darf sich offiziell „Sturmfest und Erdverwachsen“ nennen.
Respekt an jeden Einzelnen, der die Küste gerockt hat!
Bist du noch beim Sand-aus-den-Schuhen-schütteln oder ist die Medaille schon poliert? Schreib uns in die Kommentare: Was war dein persönliches Highlight zwischen Stadthafen und Küstenlinie? 👇
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