Mein Westerwaldmarsch – kurz, knackig, genau richtig

Bildquelle:
  • Westerwald Westerwaldmarsch Rengsdorf Start-Ziel: Markus Dingens (Knaecke) / Facebook

443 Hm

20.5 KM

03:19 Std. (all)

4,5 Sterne

Der Westerwald hat heute wieder gezeigt, warum ich solche Events liebe. 20,5 Kilometer, die sich angefühlt haben wie ein kleiner Reset‑Knopf für den Kopf – und gleichzeitig wie ein solider Härtetest für das, was am Samstag beim Ultramarsch X‑trem Eifel auf mich wartet.

Schon der Start war typisch Westerwald: leicht frisch, ein bisschen windig, aber genau diese Art von Wetter, die dich wach macht, bevor du überhaupt den ersten Schritt gesetzt hast. Die Strecke selbst war ein richtig schöner Mix aus Waldwegen, offenen Passagen und kleinen Anstiegen, die dir zeigen, dass der Westerwald zwar nicht hoch ist – aber durchaus weiß, wie man Beine beschäftigt.

Mein Usedom‑Fuß – heute erstaunlich brav

Ich war ehrlich gesagt etwas nervös, wie sich mein „Usedom‑Fuß“ schlagen würde. Die Haut ist immer noch dünner als auf der anderen Seite, und manchmal reicht schon eine Kleinigkeit, damit er anfängt zu zicken. Aber heute? Nichts. Kein Brennen, kein Ziehen, kein „Ich hab keinen Bock“-Signal. Das macht Mut für Samstag, denn die 110 Kilometer und 3000 Höhenmeter werden definitiv ein anderes Level. Heute war Warm‑up. Samstag wird… na ja, sagen wir: sportlich.

Die Strecke – kurz, aber mit allem drin

Was ich am Westerwaldmarsch mag: Er ist ehrlich. Keine Show, kein künstliches Drama, einfach Natur, Höhenmeter und ein paar knackige Passagen, die dich daran erinnern, warum du das alles machst. Und heute war’s genau die richtige Entscheidung, die 20 statt der 30 oder 50 Kilometer zu laufen. Nicht nur wegen der Beine – sondern auch wegen dem angekündigten Wetter. Regen, Hagel, Gewitter? Ich hab nichts davon abbekommen. Jackpot.

Zahlen, die den Tag abrunden

  • 20,5 km,
  • 443 hm,
  • 3:08 h in Bewegung,
  • 3:19 h gesamt,
  • 6,5 km/h in Bewegung,
  • 6,2 km/h gesamt,
  • HF Ø 124, Spitze 164,
  • 23.000 Schritte,
  • 1630 Kalorien verbrannt.

Solide, rund, zufriedenstellend.

Zieleinlauf & Kuchen – die wahren Helden

Im Ziel gab’s dann das volle Programm: Urkunde, Medaille und Kuchen. Und ganz ehrlich: Dieser Kuchen hat heute fast so gut getan wie der Zieleinlauf selbst. Manchmal sind’s die kleinen Dinge.

Fazit

Der Westerwaldmarsch war heute genau das richtige Paket: kurz, effektiv, motivierend – und ohne Drama. Jetzt geht’s weiter zur Schicht, ein bisschen müde, aber mit einem guten Gefühl im Bauch.

Quelle: Markus Dingens auf Facebook

Dieser Beitrag stammt im Original von „Markus Dingens“ und wurde redaktionell und mit digitaler Unterstützung verfeinert.

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