Der Megamarsch Erfurt hat seine Strecke überarbeitet – und wir haben uns das Ganze natürlich direkt angeschaut. Was soll man sagen: 50 km, rund 830 Höhenmeter und eine Mischung aus Stadt, Natur und Geschichte, die Erfurt wirklich gut steht. Oder anders formuliert: Die Strecke sieht aus, als hätte jemand auf „Zufallsgenerator“ geklickt – und es ist fantastisch.
Die neue Route wirkt wie ein Best‑of der Region: fordernd, abwechslungsreich und voll kleiner Momente, die hängen bleiben. Und manchmal auch Momente, in denen man kurz mit einer Laterne diskutiert. Passiert den Besten.
Was Euch unterwegs erwartet – seriös erklärt, chaotisch erlebt
Schloss Tonndorf Ein Auftakt mit Stil. Hoch über der Landschaft, geschichtsträchtig, wunderschön. Gefühl nach 5 Minuten: „Warum schreit mein Körper schon?“
Stadtpark Erfurt Ein grüner Atemzug mitten in der Stadt. Ein kurzer Moment Frieden. Dann ein Vogel, der dich schief anschaut. Dann Existenzkrise. Dann weiterlaufen.
Domplatz Erfurt Ein Klassiker – und jedes Mal wieder ein Gänsehautmoment. Der Blick auf Dom und Severikirche gehört zu den Highlights der Tour. Innerer Dialog: „Wenn ich mich jetzt einfach hinsetze, findet mich jemand?“
Krämerbrücke‑Feeling Lebendig, charmant, fotogen. Alle machen Fotos. Du machst auch ein Foto. Es ist verwackelt. Du bist verwackelt. Alles ist verwackelt.
Unser Eindruck
Die neue Strecke ist kein Spaziergang – eher ein emotionaler Abenteuerpark, der zwischen „Wow, wunderschön“ und „Ich glaube, ich bin ein wandernder Datenfehler“ pendelt. Aber genau diese Mischung aus urbanem Flair, Naturpassagen und leichtem Wahnsinn macht sie unvergesslich.
Wer Erfurt erleben will – nicht nur sehen –, ist hier goldrichtig.
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