Marialinden 2026: Willkommen in der Toskana des Westens!

Marialinen, Bergisches Land
Bildquelle:
  • marialinden_kuettnomdom_lm-2026: laufmichel

430 Hm

20 KM

05:30 Std. (all)

4,5 Sterne

Kurz vor 11 Uhr in Marialinden. Wir – also meine Schwester und ich – stehen am Start, noch am Sortieren der Rucksäcke – und plötzlich legt der Dom los. Volles Geläut. Nicht dezent, nicht freundlich – eher so: „Los jetzt, ihr Trödler!“ Okay, verstanden. Startschuss ersetzt.

Erste Runde: M2 – Drei Täler, drei Launen, null Langeweile

Wir sind direkt auf M2 gestartet. Wenn man schon mit Kirchenglocken losläuft, kann man ja auch gleich mit einer Runde anfangen, die ein bisschen Pfeffer hat.

Und M2 hatte Laune:

  • mal gemütlich,
  • mal wurzelig,
  • mal „ach du Scheiße, das geht hoch“.

Die Täler waren wunderschön, die Wege abwechslungsreich, und spätestens nach dem ersten Anstieg waren wir warm. Richtig warm.

Zwischendurch immer wieder kurze Momente, in denen man denkt: „Warum ist das hier eigentlich so schön – und warum wohne ich nicht hier?“

Zurück am Dom fühlte es sich an wie ein Mini‑Zieleinlauf. Headquarter‑Pause. Schuhe lockern. Riegel rein. Weiter.

Zweite Runde: M1 – Aggerschleife zum Runterkommen

Nach der Pause ging’s auf M1, und die Runde war genau das, was wir nach M2 gebraucht haben: etwas entspannter, viel Wasser, viel Grün, viel „läuft“.

Die Agger hat uns begleitet, die Wege waren angenehm, und die Beine haben sich wieder beruhigt. M1 war wie ein freundlicher Abschluss: „Komm, wir machen das jetzt noch schön rund.“

Und natürlich tauchte der Dom immer wieder zwischen den Bäumen auf – wie ein Navi, das sagt: „Alles gut, ihr seid auf Kurs.“

Und ja… M3 und M4 hätte man auch machen können

Die 30‑ und 50‑km‑Leute waren natürlich auch unterwegs. Großer Respekt.

Aber ganz ehrlich: Wir hatten unseren Spaß. Zwei Schleifen, genug Höhenmeter, genug Geschichten. Die langen Strecken laufen ja nicht weg – und wir auch nicht.

Fazit: Zwei Schleifen, ein richtig guter Tag

Am Ende saßen wir mit dem Finisher‑Präsent vor der Kirche, müde, zufrieden und mit dem Gefühl: Genau richtig gemacht.

M2 zum Warmwerden, M1 zum Auslaufen – perfekte Kombi. Und wer weiß: Vielleicht ruft 2027 auch mal eine der längeren Schleifen. Vielleicht. Der Dom wird’s uns schon wieder läuten.

Dieser Beitrag stammt im Original von „laufmichel Team“ und wurde redaktionell und mit digitaler Unterstützung verfeinert.

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